Danke! Gottes Art der Globalisierung

Weihnachten steht vor der Tür – das große Fest für die Deutschen: Weihnachtsbaum, Stollen, Pfefferkuchen, Adventskalender, Christkindl-Markt, Wunschzettel, Glühwein, Weihnachtsoratorium…

Alles schöne „deutsche“ Begriffe und Traditionen, die sehr
beliebt und lebendig sind in diesen Tagen zwischen Alpen und Ostsee, Oder und Rhein.
Geschenke werden vorbereitet und in den Kirchen wurde wieder „Macht hoch die Tür“
gesungen. — Nur: Jesus war Jude, seine Eltern auch. Vielleicht war unter den Hirten auch ein
Araber und unter den Weisen ein Perser und ein Schwarzafrikaner? Mögen wir Deutsche
vielleicht Spitzenreiter sein in Sachen Weihnachten-Feiern, so ist doch klar, dass dieses Fest
Gottes Erfindung für alle Völker ist.
Gerade die Begegnung mit geflüchteten Menschen aus anderen Ländern, Völkern, Sprachen
und Kulturen bringt uns diesen göttlichen Weihnachtsduft besonders nahe. „Gott wird Mensch,
dir Mensch zugute“ – dir Tschetschne, Afghane, Araber, Hindu, Somali, Albaner… – „Gottes
Kind, das verbindt sich mit unserm Blute“. Weihnachten ist Gottes Art der Globalisierung:
Jeder ist gemeint und die Welt rückt zusammen um die Krippe. Möge Gott unsere Herzen
weit machen, nicht nur diesen Jesus zu empfangen, sondern auch den Menschen vor unserer Tür, mit dem ER sich verbunden hat.

In diesem Sinne gesegnete Weihnachtstage und herzlichen Dank für alle Unterstützung!

Pastor Albrecht Weißbach, Frank Schönfeld, Katharina Weyandt

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