„Wir für Sachsen“

In der Flüchtlingshilfe geschieht ganz viel ehrenamtliche Arbeit. So wichtig professionelle Deutschkurse und Sozialberatung sind, richtig sprechen lernen, sich in Deutschland heimisch fühlen, geht nur mit freiwilligen Hilfen. Das ist unsere Aufgabe. Und da helfen Flüchtlinge, welche schon länger in Deutschland sind oder spezielle Kenntnisse haben, etwa aus ihrem Beruf, auch kräftig mit. Der Freistaat Sachsen unterstützt uns da ein bisschen, indem alle, die im Schnitt 20 Stunde pro Woche ehrenamtlich helfen, aus Steuereinnahmen 40 Euro bekommen. Zum Beispiel für die Fahrkarte oder andere Kosten.

Das nennt man „Aufwandsentschädigung“. Es ist ein Einkommen, auf das man keine Steuern zahlen muss. Man muss es nur dem Finanzamt angeben. Wer als Flüchtling Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bekommt oder vom Jobcenter, muss das Geld auch angeben und darf es dann behalten.

Das Motto des Förderprogramms lautet „Wir für Sachsen“. Ein gutes Motto. Wir arbeiten alle daran, egal, aus welchem Land wir kommen, nach dem biblischen Prinzip „Suchet der Stadt Bestes“.

  • Wer allerdings auf Arbeitssuche ist, muss dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Im Zweifelsfall muss er/sie die ehrenamtliche Arbeit aufgeben, wenn sie mit der Arbeitszeit kollidiert. Um eine Person zuverlässig in der Brücke zu beschäftigen, mussten wir einen neuen Mitarbeiter mit einer Teilzeitstelle einstellen.
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