Buchenwald und Weimar 2018

Zum zweiten Mal sind wir mit Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde nach Buchenwald und Weimar gefahren. Hier ist der Bericht über die erste Fahrt.

Diesmal war unser Termin am Buß- und Bettag – passend für das Thema. Fünfzig Personen, inbegriffen ein iranisches Baby im Kinderwagen, waren dabei. Fast niemand war schon in der KZ-Gedenkstätte gewesen. Nicht nur für die Geflüchteten, die erst kurze Zeit in Deutschland sind, sondern auch für die Deutschen, die über ihre Kontakte zur Jüdischen Gemeinde oder zu den Brückenbauern Interesse gezeigt hatten.

Es war ein eindrückliches Erlebnis: Was die Deutschen in der Hitlerzeit den Juden und anderen Gruppen angetan haben, hat jeden beeindruckt. „Warum?“ fragte traurig eine der afghanischen Schülerinnen aus der Abendoberschule, die Zaher Ataie eingeladen hatte. „Es tut mir sehr leid für die jüdischen Leute“, sagte Mohsen Khoshru aus dem Iran zu Maria Lyamets aus der jüdischen Gemeinde.

Weitere Fotos von dem musikalischen Beitrag zu unserer kleinen Gedenkfeier mit Maria Koschwitz und Alke Schmidt werden folgen.

Auch ein Artikel auf Farsi ist geplant, so wie wir letztes Jahr einen aus arabisch organisiert hatten.

„Juden, Christen, Muslime friedlich zusammen, so wie heute sollte es immer sein“, wünschte sich Herr Lewin aus der jüdischen Gemeinde bei seinem Dankeswort im Bus, und erinnerte an die Ereignisse Ende August.

 

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