Der sächsische Ausländerbeauftragte informiert in seinem Newsletter zur Statistik:

„In Sachsen wurden im März 443 Asylanträge verzeichnet. Davon waren 374 Erstanträge und 69 Folgeanträge. Die meisten kamen von Menschen aus Syrien (74), Venezuela (66) und Georgien (46). Entschieden wurde im gleichen Zeitraum über 709 Anträge. Als asylberechtigt nach Artikel 16 GG wurden 25 Personen anerkannt, als Flüchtling nach Paragraf 31 des Asylgesetzes 85 Personen. Subsidiärer Schutz wurde bei 82 Personen und ein Abschiebungsverbot bei 47 Personen beschieden. Abgelehnt wurden 286 Anträge, 184 sonstige Verfahren erledigten sich. Anhängig sind 1.571 Verfahren, davon 192 aufgrund von Folgeanträgen.“

Und, kommen neue Flüchtlinge? Das werden wir öfters gefragt. Ja, auch wenn wir seit Corona keine Besuche in der Erstaufnahme machen durften, fand zum Beispiel doch ein junger in Griechenland getaufter Iraner den Weg zu einem Gottesdienst unserer Glaubensarbeit Emmanuel und knüpfte mit Hilfe Kontakt zu einer Kirchengemeinde. Und brachte zum Pfingstgottesdienst gleich drei Mitbewohner mit. In der Chemnitzer Brücke können sie die ersten deutschen Worte lernen. Aber diejenigen, die schon länger hier sind, brauchen auch an vielen Stellen Hilfe. Was sie selbst können, damit helfen sie anderen, aber es geht immer einen Schritt weiter. Zum Beispiel hat jemand den Laptop repariert, der jemanden geliehen wird, der ihn für seinen Sprachkurs online braucht. Er selbst sucht eine Stelle im IT-Bereich. Wir können nur punktuell helfen, aber Gott sei Dank gibt es immer neue Möglichkeiten.

Erstaufnahme