200 bei Konferenz „Gemeinsam zu Jüngern machen“

Wir sind sehr froh und dankbar! Wir haben mit 200 Personen eine schöne und inhaltsreiche Konferenz erlebt. Hier nur ganz wenige Bilder, um einen kleinen Eindruck zu vermitteln.

Amin-Konferenz (5)

Empfangsteam. Wir haben in allen Bereichen international zusammen gearbeitet.

Amin-Konferenz (6)

Wie kam ich zum Glauben? Zaher Ataie

Amin-Konferenz (1)

Lobpreis-Band mit Maria Koschwitzfür diesen Tag

Amin-Konferenz (7)

Avat Hosseini spricht über seine Flucht

Amin-Konferenz (4)

Das Vier-Zimmer-Konzept lässt uns unsere Angebote weiter entwickeln.

Amin-Konferenz (2)

Schnell waren die Schüsseln leer!

y AMIN-Konferenz

Plenum

Amin-Konferenz (3)

Viel Input im Plenum und in Workshops.


Gemeinsam zu Jüngern machen
Regionalkonferenz Sachsen Arbeitskreis Migration und Integration (AMIN) der Dt. Ev. Allianz / Christ4All

Einladungsflyer Download

Einladung farsi übersetzt

Samstag, 2. März 2019, 9.30 -17 Uhr

In Chemnitz-Hilbersdorf, Ev. Schulzentrum, Ludwig-Richter-Straße 21, 09131 Chemnitz

Geplanter Ablauf:

10.00 – 11.30 Uhr – Plenum mit Internationalem Lobpreis, Botschaft, Podiumsgespräch

12.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 15.00 Uhr Kleingruppen mit Zeugnissen, Entdecker-Bibelstudium, Material für Hauskreise in Farsi / Dari, Arabisch, Kurdisch, Englisch, Deutsch

13 Uhr Mittagspause mit Mitbring-Buffet

15.30 – 17.00 Uhr – Plenum „Wir gehören zu einer weltweiten interkulturellen Gemeinde“, gegenseitiger Segenszuspruch, Gebete

Anschließend: Angebot eines Stadtrundgangs „Chemnitz – was ist das für eine Stadt?“

Die Konferenz wird unterstützt von verschiedenen Chemnitzer Gemeinden.

Infos über mehr AMIN-Aktvitäten: https://www.amin-deutschland.de/aktuelles/

Anmeldung an Brückenbauer Chemnitz e. V., Frankenberger Str. 75, 09131 Chemnitz, info@chemnitzer-bruecke.de

ERF-Beitrag (wird am 26.2.19 ausgestrahlt) https://www.erf.de/erf-plus/audiothek/aufgeweckt/aktuelles-vom-tag/gemeinsam-zu-juengern-machen/6719-5520

  • Die Konferenz wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.
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Mit der jüdischen Gemeinde

Im Rahmen unseres Projekts mit der Jüdischen Gemeinde (Stollberger Str. 28):

26.2. 18 Uhr in der Chemnitzer Brücke: Wir backen mit Mascha und Xenia traditionelles jüdisches Gebäck und essen zusmmen.

12.3. 19 Uhr in der Jüdischen Gemeinde ein Vortrag von unserem ehemaligen Mitarbeiter John: „Ein Iraner spricht über die historischen Brücken zwischen seinem Land und Israel“

Vortrag John Jüdische Gemeinde

Studienreisen aus den USA bei uns

Zwei Studienreisen aus den USA wollen bei uns in Chemnitz Station machen und unsere Arbeit kennen lernen.

Am 28. Juni kommt eine Studierendengruppe zu einem Gespräch in die Brücke. Die Gruppe reist zusammen mit Prof. Streitwieser von der George Washington University nach Deutschland, um sich hier in einem Forschungsprojekt mit den Themen Migration und Integration in das deutsche Bildungssystem zu beschäftigen. Bevor die Gruppe nach Chemnitz reist, wird sie bereits Vertreter_innen der Stadt Hamburg und Berlin treffen, an verschiedenen Schulen und Hochschulen die Integrationsbeauftragten sprechen und zahlreiche Initiativen besuchen. In Chemnitz plant sie einen zweitägigen Aufenthalt, um dort mit verschiedenen Institutionen ins Gespräch zu kommen.

Die Studierenden des International Education Program werden während der Forschungsreise mit dem Themenschwerpunkt „The Integration of Migrants and Refugees into Higher Education: Case Study Germany“ selbst an einem kleinen Projekt zum Thema Migration arbeiten und freuen sich daher auf ein Kennenlernen verschiedener Akteure in diesem Bereich in Deutschland.

Die Organisatorin Maria Schmidt arbeitet an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Flüchtlingsintegration. Seit fast zwei Jahren arbeitet sie und ihr Team in der Berlin Refugee Research Group u.a. zusammen mit Prof. Streitwieser und erforscht Herausforderungen und Chancen der Integration im Hochschulkontext. Bei der Planung und Durchführung der DAAD-finanzierten Reise unterstützt sie den Kollegen von Deutschland aus.

Die Studienreisegruppe freut sich auf das Gespräch: „Als Brückenbauer Chemnitz bringen Sie die christliche Perspektive im Bereich des ehrenamtlichen Engagements mit ein, die wir in dieser Form bisher in der Reise noch nicht beleuchten.“


Am 18./19.9. kommt eine Gruppe aus der Methodistischen Kirche in den USA. Organisator vor Ort ist Lothar Baum aus der Erlöserkirche. Welcome!

Flüchtlinge finden Handys

Merry und Avat haben gestern mit ca. 15 Personen Deutsch gemacht. Es war turbulent, aber gut, sagte sie. Beinah hätte sie ein schönes Erlebnis am Rande zu erzählen vergessen: Saeed kam mit einem Handy an, das er auf der Straße der Nationen gefunden hatte. Merry hatte Erfolg bei dem Versuch, jemand von denen anzurufen, deren Nummern angezeigt wurden. Und eine Stunde später kam der Chef der jungen Besitzerin vorbei und holte das Handy ab. Er kannte Saeed (der wegen seines Alters noch nicht so gut Deutsch spricht, aber fleißig übt) schon vom Sehen und freute sich sehr über dessen Aufmerksamkeit und Hilfe.

Eine schöne Geschichte! Im letzten Mai hatte Muhammad auch ein Handy gefunden und mitgebracht, als wir gerade ein Friedensgebet für den Iran in der Jakobikirche abhielten. Da war auch der Schülerausweis dabei, so dass ich versuchte, bei der Schule anzurufen. Ich habe aber dort niemand erreicht. Da haben wir es schnell ins Fundbüro gebracht. Aber obwohl wir dort angeben hatten, wer es gefunden hatte, und die Brücke als Kontaktadresse, haben wir nie etwas gehört. Insofern habe ich mich besonders über Merrys Geschichte gefreut.

Katharina

Deutsch-persischer Lobpreisgottesdienst

16. März um 15.00  Uhr in der Erlöserkirche Chemnitz, Dresdner Str. 111a / Ecke Klarastraße.

Das Thema: Wasser wird Wein

Wir wollen Gott mit unseren Liedern in unseren Sprachen loben und von Ihm hören.

Anschließend gemeinsames Kaffee trinken und Zeit der Gemeinschaft.

Herzliche Einladung!

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13. April um 19.00 Uhr in der Erlöserkirche Chemnitz, Dresdner Str. 111a / Ecke Klarastraße

Wir haben wieder Sommerzeit bitte beachten Sie die Anfangszeit.

Das Thema: Könige und Priester

Herzliche Einladung!

 

 

 

Termine 2019

Hier werden diverse Termine eingetragen, die 2019 im Umfeld der Brückenbauer Chemnitz e. V. von Belang sind.

Erzählcafé mit Britta Mahlendorff in der Brücke jeweils 14-17 Uhr am: 18. Januar, 15. Februar, 15. März, 17. Mai, 14. Juni.  Beratung 27.3. ab 14 Uhr

Samstag 2.2. nachmittags Jesus-Film in verschiedenen Sprachen und Essen – Bewohner von Heimen werden mit dem  Bus abgeholt (Veranstaltung von Eliyah 21)

Lobpreisgottesdienst persisch-deutsch in der EML, Dresdner Str. 111a, 9.2.

2.3. Regionalkonferenz im Ev. Schulzentrum

Im Rahmen unseres Projekts mit der Jüdischen Gemeinde (Stollberger Str. 28):

26.2. 18 Uhr in der Chemnitzer Brücke mit der Jüdischen Gemeinde: Wir backen traditionelles jüdisches Gebäck und essen zusmmen.

12.3. 19 Uhr in der Jüdischen Gemeinde ein Vortrag von unserem ehemaligen Mitarbeiter John: „Ein Iraner spricht über die historischen Brücken zwischen seinem Land und Israel“

Vortrag John Jüdische Gemeinde

 

 

Termine Integrationsarbeit Süd:

17.1. St. Michaelisgemeinde

7.2. Antoniusgemeinde

7.3. internes Helfertreffen 19 Uhr mit Chemnitzer Brücke

14.3. Michaelisgemeinde

11.4. Antoniusgemeinde

Beitrag über uns im ERF

Der ERF, das christliche Medienwerk, hat uns am 3. 12. 2018 besucht. Die sächsische Reporterin Regina König hat für die Nachrichtensendung in Radio und Internet eine Reportage verfasst. Hört mal rein! Neben Merry und Frank kommt auch Avat ausführlich zu Wort. https://www.erf.de/erf-plus/archiv/aufgeweckt/aktuelles-vom-tag/weihnachtsfrieden-in-chemnitz/6719-5448

Auf dem Foto sind aber nicht alle drauf. Nicht dass jemand, der vielleicht mitarbeiten will, denkt, wir hätten so ein gutes Zahlenverhältnis von Flüchtlingen und Deutschen und er oder sie würde nicht gebraucht… .

Tipp: Gebt den Link weiter. Wir in Chemnitz sind dankbar für jede Unterstützung.

Weihnachten 2018

Weitere Termine werden ergänzt.

Wer hilft in der Erstaufnahme am 3. Advent bei der Weihnachtsfeier mit? Und wer lädt geflüchtete Männer, Frauen, Kinder ein? Zu einer Veranstaltung oder zu sich nach Hause?

Freitag 30.11. 13-17 Uhr Interkulturelles Weihnachtsfest im Tietz (mit Stand der Brückenbauer Chemnitz)

Samstag, 1.12. 15.30 Uhr Erzählcafé in der Jugendkirche, Theresenstr. 2, 09111 Chemnitz

Samstag, 1.12. 15.30 Uhr Musikalischer Adventsnachmittag Chor Leuchtfeuer Maria Koschwitz Erlöserkirche Dresdner Str. 111a, 09131 Chemnitz

Sonntag, 2.12. 15.30 Uhr Chanukka – Kerze anzünden, Jüdische Gemeinde, Stollberger 28, 09119 Chemnitz

Dienstag, 4.12. 16 Uhr Musik, Tanz, Jüdische Gemeinde Jüdische Gemeinde, Stollberger 28, 09119 Chemnitz

Freitag, 7.12., Erzählcafé mit Britta Mahlendorff ab 15 Uhr in der Öffungszeit der Chemnitzer Brücke

Samstag, 8. 12. Jubilatechor singt zur Krippenausstellung in der Jakobikirche, mit Merry, ab 14:30

Sonntag, 9.12. Eritreer singen im Gottesdienst der Trinitatiskirchgemeinde

Donnerstag 13.12. 18 Uhr Plätzchenbacken auch als Dankeschön für die beteiligten Gemeinden, Antoniusgemeinde, Erfenschlager Str. 27, 09125 Chemnitz (Integrationsarbeit Chemnitz-Süd)

Sonntag, 16.12. 14.30 Uhr Abholen von der Brücke! zur Adventfeier in Auerswalde mit Maria, Anmeldung auf der Liste in der Brücke

Sonntag 16.12. 15 Uhr Weihnachtsfeier in der Erstaufnahme, Adalbert-Stifter-Weg 25, 09131 Chemnitz, Anmeldung an albrecht.weissbach@emk.de

Donnerstag, 20. 12., 16 Uhr Festliches Essen für alle, die gern dazu kommen wollen, serviert von der jüdischen Gemeinde in der Chemnitzer Brücke, mit Erläuterungen zu koscherer Küche (im Rahmen unseres Projekts „Weisst du, wer ich bin?“)

Montag 24.12. 15 und 17 Uhr Christvespern, die um 17 Uhr mit Farsi-Anteilen, Erlöserkirche Dresdner Str. 111a, 09131 Chemnitz

Montag 24.12., 15 Uhr Christvesper in der Jacobikirche, anschließend Heiligabendfeier mit Ulf, Katharina, Johanna. im Jacobisaal.

Donnerstag 27.12. 17 Uhr Singen kirchlicher Weihnachtslieder und Abendbrot, bei Katharina Weyandt, Lessingplatz 6, 091310 Chemnitz

 

Buchenwald und Weimar 2018

Zum zweiten Mal sind wir mit Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde nach Buchenwald und Weimar gefahren. Hier ist der Bericht über die erste Fahrt.

Diesmal war unser Termin am Buß- und Bettag – passend für das Thema. Fünfzig Personen, inbegriffen ein iranisches Baby im Kinderwagen, waren dabei. Fast niemand war schon in der KZ-Gedenkstätte gewesen. Nicht nur für die Geflüchteten, die erst kurze Zeit in Deutschland sind, sondern auch für die Deutschen, die über ihre Kontakte zur Jüdischen Gemeinde oder zu den Brückenbauern Interesse gezeigt hatten.

Es war ein eindrückliches Erlebnis: Was die Deutschen in der Hitlerzeit den Juden und anderen Gruppen angetan haben, hat jeden beeindruckt. „Warum?“ fragte traurig eine der afghanischen Schülerinnen aus der Abendoberschule, die Zaher Ataie eingeladen hatte. „Es tut mir sehr leid für die jüdischen Leute“, sagte Mohsen Khoshru aus dem Iran zu Maria Lyamets aus der jüdischen Gemeinde.

„Juden, Christen, Muslime friedlich zusammen, so wie heute sollte es immer sein“, wünschte sich Herr Lewin aus der jüdischen Gemeinde bei seinem Dankeswort im Bus, und erinnerte an die Ereignisse Ende August.

Auch ein Artikel auf Farsi wurde verfasst, so wie wir letztes Jahr einen auf arabisch organisiert hatten.

درگردش یک روزه ای که به این اردوگاه وشهرتاریخی وایمار رفتیم حقایقی درمورد تاریخ المان نازی برما اشکارشدوتوانستیم دراین سفر کوتاه ملیتها وفرهنگ های مختلف را بهتر بشناسیم وبه گفتگو باهم بنشینیم،ایرانیان وافغانهاوکرد زبانهاهمراه اقوام عرب ویهودی ومسیحیان همه در کنار هم اوقات خوب وشادی را سپری کردیم. درطول مسیر راه اشخاص با ملیتهای مختلف به معرفی خود پرداختند وپس از آن چند قطعه موسیقی دلنواز توسط عزیزان آلمانی نواخته شد پس ازصرف صبحانه بازدید از اردوگاه بوخن والد آغاز شد ودرانتها ی بازدیدکاتارینا مختصر ومفیدبه شرح کودهای از این اردوگاه پرداخت ودوباره اجرای زیبا که گوشنواز بود.سپس به همراه گروه به مرکز شهر وایمار رفتیم درانجا که مشاهیر وشعرایی چون گوته ودیگر مشاهیربودندکه باعث رشد،توسعه افتخاراتی شهرتلقی می شدندومجسمه های یادبود انان در مرکز شهر وایمار توجه هر گردشگری را به خود جلب می کردوتحسین برانگیز بود.بازاروایناختن هم بسیار زیبا و قابل توجه بودودرانتها برای صرف قهوه و شیرینی به یک مرکز خرید رفتیم که دوستان به گفتگو با همدیگر پرداختندودرعصرسفرما به پایان رسید.

اردوگاه بوخن والد یکی از اولین و بزرگترین اردوگاههای کار اجباری المان نازی بود که در فاصله ۸کیلومتری از شهر وایمار المان ساخته شده بود و زندانیان اردوگاه ازسراسر اروپاوروسیه بودندوشامل یهودیان، لهستانی ها اسلووانی های غیر یهودی، زندانیان سیاسی و مذهبی، کولی هاوجناریتکاران وغیره بودند.این اردوگاه یکی از بزرگترین اردوگاههای هلوکاست بود. این اردوگاه بین سالهای ۱۹۳۷تا ۱۹۴۵میلادی محل نگهداری بیش از ۲۵۰هزار زندانی از ۳۶ کشوراروپایی به وسیله المان نازی بود که دراین اردوگاه آزمایشهای پزشکی مرگبار برروی اسیران جنگی و بیماران صورت می گرفت که بسیاری از این ازمایشها باعث مرگ انسانها واسیران آنجا شد،انها،(اسیران وبیماران)باید گرسنگی و سرمای زیادی راتحمل میکردند.باافزایش شمار‌قربانیان دوکوره ادم سوزی در بوخن والد ساخته شد تا جنازه های قربانیان را هر چه سریعتر نابود کنند. درتاریخ ۴آوریل ۱۹۴۵میلادی لشکر پیاده نظام آمریکا اردوگاه بوخن والد رایافتند وزندانیان واسیران آنجا را ازاد کردند.

Kinder eines Vaters – Dritte Projektrunde

Zum dritten Mail fördert das Bundesprogramm „Weißt du wer ich bin?“ ein Projekt der interreligiösen und interkulturellen Begegnung, an dem die Jüdische Gemeinde Chemnitz direkt beteiligt ist. Zusammen mit dem Chemnitzer Verein „Brückenbauer e.V.“ finden sechs Begegnungsveranstaltungen statt, bei denen gemeinsam gekocht, gegessen und sich über jeweilige religiöse Glaubensinhalte und Traditionen ausgetauscht wird. Diesmal steht das Projekt unter dem Titel „Kinder eines Vaters: Erinnern – erleben – begegnen“, die Koordination haben wieder Katharina Weyandt (Brückenbauer e.V.) und Maria Lyamets (Jüdische Gemeinde) übernommen.

Die grundlegende gemeinsame Erfahrung der meisten Frauen, Männer und Jugendlichen, die an den Veranstaltungen des Projektes teilnehmen, ist die Migration nach Deutschland. Auch 2018 wurde deshalb, wie schon im Jahr zuvor, eine gemeinsame Exkursion in die Kulturstadt Weimar, gleichzeitig aber auch zur Gedenkstätte KZ Buchenwald unternommen, wo die deutschen Nationalsozialisten während der Zeit von 1937 bis 1945 politische Gegner, Kriegsgefangene, jüdische Häftlinge und andere Gruppen in großer Zahl ermordeten. Durch die Exkursion lernten die Teilnehmer die Lichtmomente (Weimar), aber auch die Schattenseiten (KZ Buchenwald) der jüngeren deutschen Geschichte kennen. In diesem Jahr führten wir die Exkursion im November durch und mussten dabei auch gegen Kälte, Nebel und Schneeregen kämpfen. Trotzdem war die Stimmung unter den Reisenden gut, es gab ein gemeinsames Picknick während der Busfahrt und zahlreiche Gespräche über Deutschland und die Gegenwart, die Situation in den Herkunftsländern und das Leben in Chemnitz. Maria Koschwitz (Gitarre) und Alke Schmidt (Geige) unterstützten die Reise musikalisch.

Neben der Fahrt nach Buchenwald und Weimar konnten wir im Rahmen des Projektes auch schon drei gemeinsame Begegnungsabende in Chemnitz durchführen. Während der Chanukka-Woche im Dezember besuchten Migranten aus dem Iran und Afghanistan die Gemeinde, erlebten das Lichterzünden und machten sich mit den Inhalten des Chanukka-Festes und der historischen Überlieferung vertraut. In den Räumen von „Brückenbauer e.V.“ fand zudem im Dezember eine gemeinsamer Abend statt, bei dem Yevgeniya Nalotova und ihr Team traditionelle jüdische Speisen (u.a. Lattkes und Tscholent) kochten und servierten.

Am 12. März um 19 Uhr findet die nächste gemeinsame Veranstaltung von „Kinder eines Vaters“ statt, diesmal im Gemeindezentrum. Der Iraner John Khah wird einen historischen Vortrag über das Reich der Perser und dessen erstaunliche Verbindungen zum damaligen antiken Israel halten.

Im Lauf der gemeinsamen Exkursionen und Begegnungsabende seit 2017 haben sich Menschen mit unterschiedlichstem Hintergrund und aus ganz verschiedenen Lebenswelten kennengelernt, sind einander näher gekommen. Einige kommen immer wieder, und wir haben verstanden, dass es noch sehr viel voneinander zu erfahren und auch voneinander zu lernen gibt.

Olaf Glöckner (für die Zeitung der jüdischen Gemeinde Chemnitz)