Silvester جشن سال نو میلادی

در بروکه با حضور جمعی از شرکت کنندگان در شب سال نو میلادی مراسم جشنی برگزار شد.

Silvester haben wir eine offene Einladung in die Brücke zur Feier gestartet, ganz nach dem Motto unseres Projekts „Helle Lichter in der dunklen Jahreszeit“.

Persische Yalda-Nacht in Chemnitz شب یلدا ۲۰۱۹

Die Yalda-Nacht, die längste Nacht des Jahres, wird im Iran seit Tausenden von Jahren gefeiert. Die Feier wurde von Hunderten von Iranern und Deutschen besucht. Granatäpfel, Wassermelonen, Nüsse, Gedichte von Hafez und Tanz und Abendessen sind immer Teil der Feier. Die Feier findet im Haus der Großeltern im Iran statt und dauert bis Mitternacht. Die Zeit der Feier ist immer die erste iranische Winternacht, 21. Dez. Iranische Astronomen wissen seit Tausenden von Jahren, dass diese Nacht die längste Nacht des Jahres ist. Es bedeutet, die Kälte des Winters nicht aufzugeben und lange Nächte zusammen zu sein und auf den Frühling und die Sehnsucht nach Liebe und Langlebigkeit zu hoffen.

https://cvd.de/bEaiA?x?y


شب یلدا در کمنیتس
شب یلدا که طولانی ترین شب سال است در ایران هزارن سال است که جشن گرفته میشود. این جشن با حضور صدها ایرانی و آلمانی برگزار شد. انار ، هندوانه، آجیل، شعرهای حافظ و رقص و شام همیشه قسمتی از این جشن میباشد. این جشن در ایران در خانه پدربزرگ ها برگزار میشود و تا نیمه شب ادامه دارد. زمان این جشن همیشه اولین شب زمستان یعنی دی ماه میباشد. دانشمندان ستاره شناس ایرانی از هزاران سال قبل فهمیدند که این شب طولانی ترین شب سال است. مفهوم آن تسلیم نشدن در مقابل سرمای زمستان و درکنار هم بودن در شبهای طولانی و داشتن امید به بهار و آرزوی شادابی و محبت و عمری طولانی برای همه است

Der Morija Berg کوه موریا

Am Freitag, den 13. Dezember 2019 war in der Internationalen Kirche die Rede vom Berg Moriah

.در روز جمعه سیزدهم دسامبر ۲۰۱۹ در کلیسای اینترنشنال درباره کوه موریا صحبت شد.

Der Tempelberg ist der Ort, den Gott sich ausersehen hat (vgl. Bedeutung Morija). Dort hat er seine Repräsentation im Tempel, dem Ort wo er zu finden war. Gleichzeitig ist es der Ort, wo Gott seine Liebe gezeigt hat und das Opfer Isaak verschont hat versprochen mit der Zusage, Gott such selbst ein Opfer. Nachdem die Tempel zerstört wurden hat Gott seinen Sitz in dieser Welt verloren. Es gibt nur noch einen geistlichen Tempel. Mit der Zerstreung der Juden im Bar Kochba Aufstand hat auch die Repräsentation Gottes in seinem Volk aufgehört. Neben dem Zeichen der Macht Gottes (Tempel) existiert aber auch……

کوه معبد مکانی است که خداوند انتخاب کرد آنجا همین طور مکانی است که اسحاق به عنوان قربانی قرار بود کشته شود و خداوند آن جا قول داد که خودش قربانی باشد و این نشانی از محبت خداوند بود

. ادامه مطلب را می توانید در لینک زیر به آلمانی بخوانید

Die vollständigen Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

Geistliche Bedeutung des Tempelberges

Mehrsprachiger Lobpreisgottesdienst مراسم پرستشی به چند زبان

14 tägig- freitags 18.00Uhr

In der Internationalen Gemeinde Chemnitz

Theaterstraße 67

Kontakt:0163-1998987

مراسم پرستشی به چند زبان

Theaterstraße 67 دو هفته ای یکبار- جمعه ها- ساعت18 در کلیسای اینترنشنال در

سپس در کنار هم از سفره خداوند و برکتش بهره مند می شویم و از خودتان پذیرایی کنید.

Danke, Sonja, und auf Wiedersehen!

Am Freitag vor einer Woche ist eine Radfahrerin in Chemnitz so schwer angefahren worden, dass sie starb. Das war Sonja Hoffmann, Mitgründerin der Brücke und langjährige Schatzmeisterin. War sie nicht noch zur letzten Mitgliederversammlung Anfang Oktober mit dem Rad die Frankenberger Straße  herauf gestrampelt, immer mit Helm und in der dunklen Jahreszeit mit einer Warnweste ausgestattet? Der letzte Jahreshaushalt, den sie ehrenamtlich verbucht hatte, war im Sommer in ihrer Wohnung von Kassenprüfer und Kassenprüferin geprüft worden. Alles bestens in Ordnung, damit war die Übergabe an den neuen Schatzmeister komplett. Eigentlich hatte sie aus Zeitgründen schon länger das Amt abgeben wollen, aber hat uns nicht im Stich gelassen. Sie kümmerte sich nicht nur um die Zahlen, ihre erste Aufgabe sah sie immer im Gebet.

Als sie noch mehr Zeit hatte, hat sie auch an anderen Stellen mitgearbeitet. Zum Beispiel bei den Interkulturellen Wochen 2016 hatte sie die Idee, einen Essensstand gemeinsam mit Flüchtlingen aufzubauen. Hier ist sie mit einigen in der Küche der Jacobigemeinde, die wir benutzen durften. Eine große Aufgabe hatte sie auch in ihrer Gemeinde, in der viele Flüchtlinge getauft wurden. Jetzt mussten wir sie in die himmlische Heimat ziehen lassen. Wir sind traurig und sagen DANKE und AUF WIEDERSEHEN. – Trauergottesdienst und Beisetzung sind am 6. Dezember 12 Uhr auf dem Trinitatisfriedhof in Chemnitz-Hilbersdorf. Auf Sonjas Wunsch hin sollen wir nicht in schwarz, sondern in fröhlichen Farben gekleidet kommen.

Bilder, Musik, Kulinarien – und jede Menge miteinander

Meine Partnerin ist Mitglied der Jüdischen Gemeinde in Chemnitz, engagiert sich seit Jahren in den gemeinsamen interreligiösen Projekten von „Weißt Du wer ich bin?“ und ist davon bis heute begeistert. Obwohl ich die Woche über in einem Potsdamer Institut arbeite und meist mit ganz anderen Themen beschäftigt bin, haben mich die gemeinsamen Unternehmungen – wenn ich dann doch irgendwie die Teilnahme geschafft habe – von Jüdischer Gemeinde Chemnitz und Brückenbauer e.V. immer sehr beeindruckt.

Es ist ja nicht einfach, Menschen zusammenzubringen, die sich häufig schon an Kleidung und Mode stark unterscheiden, die vollkommen unterschiedliche Sprache sprechen und die logischerweise auch Berührungsängste voreinander müssten. „Normalerweise“. Nicht aber in den Chemnitzer Projekten dieser beiden Gemeinden bzw. Vereine.

Von Anfang an sind sie aufeinander zu gegangen, haben sich Themen und Exkursionsorte – wie die Stadt Weimar (und die benachbarte Gedenkstätte Buchenwald) – ausgesucht, von denen sie alle viel lernen wollten. Sie habe sich gegenseitig Fragen gestellt, vor denen andere vollkommen zurückschrecken würden. Katharina auf der „Brückenbauer“-Seite, und Mascha auf der Seite der Jüdischen Gemeinde waren sich einig, dass Unterschiede auch Vielfalt – und eigentlich sogar Reichtum – bedeuten können. Sie hatten vollkommen recht damit.

Ich war bei zwei Exkursionen nach Weimar und noch einigen Abendveranstaltungen dabei, habe mich mit Syrern, Drusen, Afghanen unterhalten, mit Muslimen, Christen und Juden, und immer war die Zeit viel zu schnell verstrichen.

So wie die Laufzeit dieser gemeinsamen Projekte von „Weißt Du wer ich bin“. Das ist schade, aber die gemeinsame Abschlussveranstaltung am 17. November, „Unsere persische Kultur – Bilder, Essen, Musik“, die vor allem Flüchtlinge und Freunde aus dem Verein „Brückenbauer Chemnitz e. V.“ in der Chemnitzer Jugendkirche gestalteten, war ein nochmaliges Highlight. Nicht nur, dass die angebotenen Speisen – diesmal aus iranischer Küche – eine echte Freude für den Gaumen waren.

Diesmal waren vor allem die „alteingesessenen“ Chemnitzer die Lernenden. Die Bilder, Texte und Lieder, die die iranischen Freunde vorstellten, haben einen starken Eindruck vermittelt, was für ein schönes Land sie verlassen haben, unter Druck und Verfolgung. Das muss sehr weh getan haben, und tut es sicherlich noch immer – erst recht, wenn immer wieder Nachrichten von Menschenrechtsverletzungen im Iran eintreffen, auch und genau an diesem Tag.

Ich habe gestaunt, wie verfolgte Menschen von so weither sich doch so freundlich und aufgeschlossen zeigen und – ja – auch klarmachen können, dass sie dieses Sachsen, dieses Chemnitz eigentlich sehr schön finden, es noch viel mehr kennenlernen wollen als bisher. Dafür müssen sich natürlich auch einheimische Türen öffnen, und solche von anderen Gekommenen.

Die Jüdische Gemeinde war am 17. November deutlich in der „Unterzahl“, aber hat sich keineswegs versteckt. Eine der jüdischen Familien hat dann spontan zu sich nach Hause eingeladen, und der für mich beste Satz dieses lebendigen Nachmittages: „Wir haben so viel Gemeinsames, finden uns so sympathisch, dass wir einfach zusammenhalten müssen.“

Nun ist das Bundesprogramm „Weißt Du wer ich bin?“ ausgelaufen, vielleicht kommt ja ein ähnliches hinterher. Aber die gemeinsamen Chemnitzer Projekte – genau in diesem Rahmen während der letzten Jahre – haben etwas Wunderbares geschafft: Die Angst voreinander ist gewichen.

Danke an Olaf Glöckner für diesen bewegenden Text!

Danke

Liebe Freundinnen und Freunde der Brücke,

Ihr wisst, wer gemeint ist: ein riesengroßes Danke für treue Spenden! Unser Alltag mit den  verschiedenen Ehrenamtlichen und immer neuen Gästen und Teilnehmern der unterschiedlichen Angebote ist bunt und bewegt. Hier winkt euch die Gruppe an einem Dienstag zu. Die Kaffeepause nach dem Deutschüben hat begonnen, gespendete Backwaren von Vortagen stehen auf dem Tisch. Dass es Dienstag ist, sieht man schon an Klaus und Josef, die zusammen die Verantwortlichen an dem Tag sind. Sadegh hat das Foto gemacht. Er ist derjenige, der sich um die Räume kümmert, parallel zu seinem Sprachkurs, und konnte sogar eine kleine Wohnung im Haus anmieten. Nächsten Monat hat er Prüfung. Rechts vorne sitzt eine Iranerin aus der Erstaufnahme Sie ist erst seit Mai hier und hat alle Entscheidungen über ihren Aufenthalt noch vor sich. Jede und jeder hat eine Geschichte. Kommt gerne mal vorbei!